Dritte Nachricht aus „insonne“

gestern war ich auf der Pressekonferenz zur 63. Berlinale. Es ist jedesmal dasselbe Ritual. Man kommt in den Saal rein, drängelt sich an den zuhauf aufgestellten Kameras vorbei, sucht sich ein Plätzchen, möglichst so am Gang, dass man ohne großes Aufsehens zu erregen frühzeitig den Saal wieder verlassen zu können. Was man nicht tut, denn in der Regel ist der Chef Dieter Kosslick lustig bis zum Schluss. Dieses mal waren es folgende Gags: 1. es gibt in der Presseabteilung tatsächlich eine junge Praktikantin, die den bürgerlichen Namen Marlene Dietrich trägt. Die wurde vorgezeigt. Beifall und Gejohle. 2. Kosslick verglich die alljährliche Pressekonferenz mit dem Parteitag der KPDSU in Odessa: „immer die gleichen Gesichter“. Beifall und Gejohle und 3. auf den Zwischenruf am Ende der Pressekonferenz „Clooney“, sagte Kosslick: der ist doch sowieso in Berlin und wir werden ihn nicht abweisen. Beifall und Gejohle und Ende. Nächste Woche gehts los: im Kino, im Dunkeln….

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